Donnerstag, 21. Februar 2008

nachhaltige zukunft

Nachhaltige Zukunft

Ich habe mir überlegt, was ich persönlich für die nachhaltige Zukunft beitrage. Ich achte zum Beispiel darauf, dass ich den Abfall trenne und einen Kompost führe. Ich schalte nur in diesen Räumen das Licht ein, in denen ich mich gerade aufhalte. Beim Zähneputzen stelle ich das Wasser ab. Da ich kein Auto besitze, bewege ich mich immer mit dem ÖV.
Wenn ich an die Menschheit allgemein denke, sehe ich aber klar, dass die Meisten sich kaum um solche Dinge kümmern. Die Menschen sind bequem. Wer ein Auto hat benützt es meistens regelmässig und meidet den ÖV, obwohl wir in der Schweiz ein enorm gutes und zuverlässiges System haben. Aber hat man sich mal an das Auto gewöhnt, kann man kaum noch ohne. Das ist genau das Stichwort: Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Es fällt uns extrem schwer etwas an unserem Rhythmus und an unseren Gewohnheiten zu ändern. Jeder weiss, was er ändern könnte, um etwas für ein besseres Klima zu tun, aber dafür müsste man seinen gewohnten Trott ändern. Oft gibt es nun mal aber Probleme, um die man sich „in erster Linie“ kümmern muss, die für einen persönlich wichtiger sind. Zum Beispiel Geldprobleme, Gesundheitsprobleme, Beziehungsprobleme etc. Dann setzt man seine Energie in diese Probleme und stellt die „guten Vorsätze“ wieder zurück. Ich sehe das bei mir auch, dass es einfach immer so viele Dinge gibt, die ich erledigen will, dass solche Vorsätze verloren gehen. Ich denke, ein weiteres Problem ist auch, dass wir in der Schweiz nicht wirklich viel mitbekommen von den Umweltproblemen. (Naturkatastrophen, Wasserprobleme, Stromausfall..) Deshalb nehmen wir diese Problematik vielleicht auch zu wenig ernst..

5 Kommentare:

juliette_estelle hat gesagt…

Ich denke, da hast du völlig recht. Man nimmt sich gute Vorsätze und dann kommt immer wieder etwas "noch wichtigeres" dazwischen. Mir geht es da oft auch so. Oder man denkt, was nützt es, wenn ich den Abfall trenne, wenn ich sehe, dass all meine Nachbarn dies nicht tun. Bringt es denn überhaupt etwas, wenn ich dies tue?

Ich glaube schon. Denn wenn niemand damit beginnt, macht auch niemand weiter. Also finde ich es gut, dass du darauf achtest. Auch ich sollte zu Hause das Licht noch öfter ausschalten, wenn ich das Zimmer verlasse...

waya hat gesagt…

Genau darin sehe auch ich das Problem. Warum soll ich etwas verändern, wenn es die anderen nicht tun? Ich alleine kann ja so wie so nichts an der Situation ändern...
Das ist leider die Denkweise vieler Menschen. Dazu kommt auch noch, dass wir einfach viel zu fest verwöhnt sind und uns dies leider viel zu wenig bewusst sind!

DGä hat gesagt…

Ich denke auch, dass das grösse Problem darin liegt, dass sich viele Menschen, bzw. Schweizer nicht bewusst sind, wie sie mir ihrem älltäglichen Leben und ihrer Bequemlichkeit der Umwelt schaden. Man weiss zwar vom Klimawandeln und der Umweltverschmutzng. Man weiss auch, wie man etwas dagegen tun könnte. Doch die Menschen sind wie gesagt einfach zu bequem und zu faul. Vielen ist der Weg zur Glas- oder Metallsammelstelle schon zu weit und somit wird der Abfall nicht getrennt.
Doch wenn alle so denken und handeln würden, wo kämen wir da hin...
Dajana Gächter, 05F

Vandon hat gesagt…

Ich denke, wir tun uns im Allgemeinen viel zu schwer mit den Veränderungen von Gewohnheiten. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und so denke ich, dass man in gewissen Bereichen die Leute zur Nachhaltigkeit zwingen muss. Mit der Zeit gewöhnen sie sich daran und dann wird es zur Normalität.

Ich kann mich erinnern, als die Kehrrichtgebühr eingeführt worden ist. Es gab echt Leute, die ihren Müll bei der Glassammelstelle deponierten um die paar Franken Sackgebühren zu bezahlen. Die Reaktion der Behörden folgte gleich darauf: es gab Geldstrafen und die Leute wurden so in ihrem Verhalten "nachhaltig" beeinflusst.

Wo die Vernunft nicht regiert, muss das Geld herhalten.

Gamada hat gesagt…

Ich finde juliette hatte recht. Das gilt übrigens noch für viele andere Bereiche.
Ich bin zum Beispiel Vegetarier. Und ich esse kein Fleisch, weil ich mein Leben nicht über das der Tiere stellen will. Ich hoffe mir, dass irgendwann alle Vegetarier sein werden :-) Und ich muss als einzelner schon damit anfangen, sonst bewegt sich nichts...