Ich habe diese Woche bemerkt, dass das Thema Nachhaltige Entwicklung zur Zeit in beinahe allen Medien thematisiert wird. Im Beobachter vom 22. Februar fand ich einen Bericht mit dem Titel: "Klimaschutz? Pfff... Der Erde geht die Luft aus - nur wenige handeln" Der Beobachter machte eine Studie Ende Januar 2008 und befragte 700 Personen im Alter über 15 Jahren, was sie für den Klimaschutz tun. Erstaunlicherweise geben sie an, sehr viel dafür zu tun. Vergleicht man aber, was die Schweizerinnen und Schweizer zum Schutz des Klimas zu tun behaupten, und dem, was sie wirklich tun, ist eine grosse Lücke. Sozial- und Umweltpsychologe Heinz Gutscher meint dazu: "Reden ist halt relativ billig - und das Abschmelzen der Polkappen geschieht weit weg- Die Menschen handeln vor allem dann, wenn sie eine Wirkung sehen. Die Frage "Was kann ich allein schon ausrichten?" hindere viele daran, effektiv etwas zu unternehmen."
Das ist genau das, was wir in unserer Klasse letzten Montag besprochen haben. Uns betrifft es viel zu wenig. Für uns in der Schweiz ist alles so weit weg. Hätten wir selber mehr Auswirkungen, wie zum Beispiel Überschwemmungen (dies müssten sich dann aber wiederholen; hat man nur einmal eine Überschwemmung nimmt man dies noch nicht so ernst und es ist vielleicht sogar noch lustig). Geschieht dies aber jedes Jahr, würden wir auch merken, dass man etwas ändern muss, und wir würden auch handeln.
Donnerstag, 28. Februar 2008
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3 Kommentare:
Ich denke auch, dass die Tatsache, dass wir von solchen Katastrophen kaum betroffen sind, uns ein wenig gleichgültig macht....Denn erst wenn man eine solche Katastrophe erlebt hat, kann man wirklich darüber reden. Deshalb denken auch viele Menschen hier in der Scheiz "was kann ich schon bewirken".
Halihallo
Dein Post ist kurz und sehr präzise. Ich bin teilweise deiner Meinung. Ich finde, dass wir in der Schweiz sehr verschont bleiben aber dass es uns doch Sorgen machen müsste.
Immer glaubt man, einen selber würde es nicht treffen. Wenn wir aber auch schon unter Überschwemmungen oder grosse Hitze leiden würden, wäre es grösstenteils schon zu spät um zu handeln...
Natürlich sind wir weniger von schweren Katastrophen betroffen, wie andere Länder. Allerdings gab es in den letzten Jahren immer wieder starke Überschwemmungen. Ein weiteres Anzeichen sind die extremen Temperaturwechsel. Einmal ist es schon fast 20 Grad warm und in den nächsten Tagen sinkt das Thermometer wieder fast auf Null. Ich denke, dass wir also doch etwas spüren, nur ist es für die Menschen in der Schweiz nicht alarmierend genug.
Allerdings frage ich mich auch, ob sich wirklich etwas verändern würde, wenn es mehr Katastrophen bei uns gäbe. Ich glaube nämlich, die Menschen würden es irgendwie zu akzeptieren versuchen und sich deshalb vielleicht auch nicht ändern.
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