Auch ich hatte die letzten Tage recht viel um die Ohren und eigentlich gar keine Lust, noch eine Stunde nach draussen zu gehen, für diesen Auftrag. Doch nach einigen Tagen herausschieben, konnte ich mich dann doch noch überwinden und war erstaunt, wie gut mir das getan hat.
Ich habe mich in der Natur auf ein Bänkli gesetzt und zuerst einfach mal zugehört. Aus der Ferne konnte ich einen Specht hören. Und dann war es eine Zeit lang einfach still. Ich hörte nur noch ab und zu den Wind in den Bäumen rascheln. Etwas später kam eine Spaziergängerin mit ihrem Hund vorbei. So konnte ich den Schnee unter ihren Füssen, sowie das Hecheln des Hundes hören. Es war spannend, wie lange man sie noch hörte, wenn man sich darauf konzentriert.
Weil mir langsam kalt wurde, vom nur dasitzen, lief ich dann auch noch etwas weiter. Ich kam an einem Stall vorbei, wo ich das Muhen der Kühe hörte. Auch hörte man die Gitterstäbe, an welchen einige Kühe angebunden waren, immer, wenn sie sich bewegten, sowie ihre Schritte.
In der Nähe des Waldes hörte ich dann den Specht nochmals, sowie einige andere Vögel.
Danach machte ich mich wieder auf den Heimweg. Ich fand diese Zeit, draussen in der Natur sehr erholsam. Einfach mal weg sein, und nicht an die Dinge denken, die man noch erledigen muss, tut mir sehr gut.
Ich finde es auch wichtig, dass man mit den Kindern nach draussen geht. Denn so können sie immer wieder etwas Neuem begegnen und Erfahrungen mit der natur machen, was im Schulzimmer nicht immer möglich ist.
Donnerstag, 27. März 2008
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1 Kommentar:
auch ich habe die Erfahrung gemacht, wie Erholsam die Natur sein kann! Es ist erstaunlich, wieviele Dinge man hört, wenn man sie einmal bewusst wahrnimmt.
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