Montag, 19. Mai 2008

"Bring- und Hol-Aktion"

Wir fanden es schwierig, Dinge auszuwählen. Wir sind beide so, dass wir unnütze Dinge, die wir nicht mehr brauchen, sofort entsorgen. Daher fand sich nur schwer etwas, das wir mitbringen konnten. Wir mussten Dinge auswählen, die wir selbst noch hätten brauchen können und es fiel uns daher schwer, diese auszuwählen und mitzubringen.
Wir wählten jeweils Gegenstände aus, die wir entbehren können und die unerer Meinung nach auch andere brauchen oder interessieren könnten.
Als wir durch die Gänge liefen und die mitgebrachten Gegenstände der anderen betrachteten, waren wir zum Teil überrascht, was andere hergeben und nicht mehr brauchen. Wir fanden es auch sehr spanned zu sehen, was andere mitbrachten.
Wir haben etwas gleich viele Dinge mitgenommen, wie wir gebracht haben. Vor allem Bücher haben es uns angetan. Wir finden eine solche Aktion vor allem zum Tauschen von Büchern und CD's sinnvoll. Gegenüber Kleidern waren wir etwas skeptisch.
In der Schule könnte man diese Idee umsetzen, indem die Schüler wie wir Dinge mit in die Schule nehmen, die sie nicht mehr brauchen und diese in der Klasse oder im Schulhaus untereinander tauschen. Auch eine CD oder Bücher-Börse wären sinnvolle Umsetzungsmöglichkeiten. Weiter würde sich ein (Tausch-)Flohmarkt anbieten. Wir finden es eine gute Idee, Dinge zu tauschen anstatt immer Geld zu bezahlen. Die Kinder lernen dabei den Wert der Gegenstände kennen.

Montag, 12. Mai 2008

Fotos




5. Mai 2008 - Nachhaltigkeit

Wir haben lange in der Gruppe diskutiert, was wir an diesem Tag für die Nachhaltigkeit tun können. Nach langem Hin und Her, haben wir uns entschieden, vor die Migros in Rorschach zu stehen und ältere Leute zu fragen, ob wir ihnen beim Tragen ihrer Taschen helfen können.
Mit dieser Aktion wollten wir Vorurteile der älteren Leute gegenüber der jüngeren Generation abbauen. Wir alle hatten für diesen Tag das Motto „Jemandem etwas Gutes tun“.

So standen wir vor der Migros und boten den älteren Menschen unsere Hilfe an. Jedoch war es sehr schwierig, jemanden zu finden. Viele Leute waren mit dem Auto da und benötigten unsere Hilfe nicht. Einige waren sehr skeptisch und flohen beinahe vor uns.

Nach einer Stunde ohne Erfolg, sprachen wir ein älteres Ehepaar an, das sofort von uns begeistert war. Sie wohnten nicht weit von der Migros entfernt, wir durften aber trotzdem ihre Taschen nach Hause bringen. Sie luden uns dann noch auf ein Glas Rumsirup ein und so entstand ein gemütliches Beisammensein. Sie erzählten uns von ihren Kindern und ihrer Vergangenheit. Anschliessend zeigten sie uns noch die riesige Terrasse auf dem Dach ihres Hauses. Die Zeit verging wie im Fluge, denn wir sassen beinahe zwei Stunden mit ihnen zusammen.

Ursprünglich hatten wir uns diesen Tag anders vorgestellt, aber wir waren alle begeistert von diesem witzigen und sehr sympathischen Ehepaar. Es entstand ein Treffen zwischen Jung und Alt, was sehr lustig und interessant war. So konnten wir wenigstens ein Paar glücklich machen. Denn sie sagten uns, es wäre schön gewesen, dass es wieder einmal eine Abwechslung in ihrem Alltag gab.

Montag, 7. April 2008

Milch

Milch
1.Teilkompetenzen:

b 2 aktuelle Trends
c 1 Wert Entscheidungen
d 4 eigener Beitrag
e 2 Qualität der Herkunft
g 4 Ziel- und Interessenkonflikt

Begründung:

b 2:

Die Kinder kennen die verschiedenen Produktionsbedingungen
(Tetrapack)

c 1:

Die Kinder können selbstständig Informationen bezüglich der Produktion von Milch in anderen Ländern erarbeiten und die Vor- und Nachteile kritisch betrachten.

d 4:

Die Kinder können aus ihrer Sicht die beste Milchsorte bestimmen und ihre Entscheidung begründen.
Die Kinder kennen die verschiedenen Produktionsbedingungen, bezogen auf die Milch und können die Folgen für den Verkauf aufzeigen.

e 2:

Die Kinder kennen verschiedene Milchsorten und wissen, wie sie schmecken
Die Kinder kennen den Weg der Milch.

g 4:

die Kinder können selbstständig Informationen bezüglich der Produktion von Milch in anderen Ländern erarbeiten und die Vor- und Nachteile kritisch betrachten.


2. Die Umsetzung welcher didaktischen Prinzipien wurde auf dem Plakat dokumentiert?

Handlungs- und Reflexionsorientiert:
Handlungen: Milchprodukte herstellen, Milch degustieren à in Lernpartnerschaften werden Lösungsansätze erarbeitet und anschliessend in der Klassenkonferenz aufgezeigt und reflektiert.
Entdeckendes Lernen:
Durch verschiedene Frage- und Problemstellungen (z.B. Was passiert mit der Milch bevor sie in den Tetrapack kommt, Unterschied zwischen Milch aus Tetrapack und vom Bauern) werden die Kinder angeregt, selbstständig Lösungen in verschiedenen Medien zu erarbeiten und der Klasse vorzustellen.
Partizipationsorientierung
Durch die Bearbeitung des Themas durch Fragen, die die Kinder selbständig erarbeiten und zu beantworten versuchen, werden sie aktiv in die Unterrichtsgestaltung eingebaut und bringen sich aktiv ein. Auch durch die Bearbeitung des Themas in Form einer Werkstatt erlaubt es den Kindern, ihren individuellen Bedürfnissen und Interessen nachzugehen. Die Kinder können dadurch ihren Lernweg eigenständig mitgestalten.

Vernetzendes Lernen

Die Lernenden sollen sich ihrer eigenen Sichtweise bezüglich des Themenbereichs bewusst aber auch mit diversen anderen Perspektiven konfrontiert werden.
è Welche Milch schmeckt mir am besten? welche mögen die anderen? welche ist bezüglich nachhaltiger Zukunft die beste?

Die Kinder lernen die verschiedenen Akteure kennen, die an der Produktion von Milch beteiligt sind.
è Von der Kuh bis in den Laden

Perspektivenverknüpfende Zugangsweisen sind zentral.

Mittwoch, 2. April 2008

letzte Rückmeldung

liebe dajobema-blogerinnen
Ich melde mich ein zweites und letztes Mal bei Ihnen. Sie alle konnten beim Auftrag zum Artikel von Otto Herz offensichtlich einiges für Ihre Kindergarten-Praxis herauslesen, obwohl das Thema Nachhaltigkeit von einigen von Ihnen als zu komplex für die Kindergarten-Stufe eingeschätzt wurde. Trotzdem sind einige Ideen zustande gekommen (Abfall, Punkte 1-4 der Erd-Charta, Gleichstellung der Geschlechter). Natürlich muss man aufpassen, nicht nur übers Thema zu reden, sondern auch zu handeln. Das Beispiel des Abfall-Sammelns in der Primarschule von waya zeigt aber, dass solche Aktionen nicht nachhaltig sind, wenn das Hintergrundwissen dazu fehlt.
Sehr eindrücklich zu lesen waren Ihre Naturerlebnisse. Natur als Begegnung mit Wind, Tieren und Landschaften beruhigt, bringt Erholung und Genuss. Den meisten von Ihnen war gemeinsam, dass es im Stress machmal Überwindung braucht, nach draussen zu gehen, dafür wird man aber reichhaltig entschädigt. Hoffen wir, dass es uns allen gelingt, die Natur so zu erhalten, dass dies noch lange möglich ist.
C. Stucky

Freitag, 28. März 2008

Meine Beziehung zur Natur

Es war ein ziemlich windiger Tag, als ich beschloss, eine Stunde die Natur zu geniessen. Ich zog meine Jacke an und ging vor die Haustüre. Sofort spürte ich den Wind in meinem Gesicht. Zum Glück war es ein warmer Wind. Schon als Kind liebte ich den Wind, da ich dann immer mit meinem Vater und meinen Brüder Drachensteigen ging. Ich spazierte durch die Rebfelder, genoss den starken Wind und erinnerte mich an meine Kindheit. Irgendwann blieb ich stehen, liess mir die Haare aus dem Gesicht winden und schaute auf den Zürichsee. Es war ein ziemlich düsterer Tag aber trotzdem fühlte ich mich sehr wohl. Schon eine Ewigkeit habe ich die Natur nicht mehr so bewusst wahrgenommen. Irgendwie beruhigte sie mich.
Aber ich sah auch viele Menschen, die sich über den Wind ärgerten, die ihre Hüte genervt festhielten oder dem davon gewehte Papier nachrannten. Ich musste lachen, weil ich wusste, dass ich eigentlich genau so bin. Ich geniesse die Natur kaum und rege mich über sie auf. Früher als Kind war das ganz anders. Da war ich immer draussen, spielte bei jeder Jahreszeit mit den Nachbarn in unserer Siedlung.
Als ich so da im Winde stand und auf das Wasser blickte, machte es mich irgendwie auch traurig, dass ich nicht mehr öfters die Natur geniesse.. Ich blieb sicher noch 30 Minuten still am selben Ort, was für mich (Zappelfilip) sehr ungewöhnlich ist. Wie schon erwähnt, beruhigte mich das Naturschauspiel enorm. Ich habe mir fest vorgenommen, dies jetzt öfters zu tun.

Donnerstag, 27. März 2008

Meine Beziehnung zur Natur

Auch ich hatte die letzten Tage recht viel um die Ohren und eigentlich gar keine Lust, noch eine Stunde nach draussen zu gehen, für diesen Auftrag. Doch nach einigen Tagen herausschieben, konnte ich mich dann doch noch überwinden und war erstaunt, wie gut mir das getan hat.

Ich habe mich in der Natur auf ein Bänkli gesetzt und zuerst einfach mal zugehört. Aus der Ferne konnte ich einen Specht hören. Und dann war es eine Zeit lang einfach still. Ich hörte nur noch ab und zu den Wind in den Bäumen rascheln. Etwas später kam eine Spaziergängerin mit ihrem Hund vorbei. So konnte ich den Schnee unter ihren Füssen, sowie das Hecheln des Hundes hören. Es war spannend, wie lange man sie noch hörte, wenn man sich darauf konzentriert.

Weil mir langsam kalt wurde, vom nur dasitzen, lief ich dann auch noch etwas weiter. Ich kam an einem Stall vorbei, wo ich das Muhen der Kühe hörte. Auch hörte man die Gitterstäbe, an welchen einige Kühe angebunden waren, immer, wenn sie sich bewegten, sowie ihre Schritte.

In der Nähe des Waldes hörte ich dann den Specht nochmals, sowie einige andere Vögel.

Danach machte ich mich wieder auf den Heimweg. Ich fand diese Zeit, draussen in der Natur sehr erholsam. Einfach mal weg sein, und nicht an die Dinge denken, die man noch erledigen muss, tut mir sehr gut.

Ich finde es auch wichtig, dass man mit den Kindern nach draussen geht. Denn so können sie immer wieder etwas Neuem begegnen und Erfahrungen mit der natur machen, was im Schulzimmer nicht immer möglich ist.

Meine Beziehung zur Natur

Ich hatte diese Woche mit der Diplomarbeit und einem Vorstellungsgespräch sehr viel um die Ohren und war sehr gestresst. Ich konnte mich schlecht konzentrieren und hatte Kopfschmerzen. So beschloss ich, mir die Zeit zu nehmen und spazieren zu gehen. Sofort hörte, sah und roch ich viele Dinge, die mir neue Kraft gaben und mich wieder aufbauten. Frühlingsduft lag in der Luft, Blumen blühten, Vögel sangen und Kinder spielten in den Gärten. Ob unserer schönen Natur musste es mir einfach besser gehen und ich kehrte mit neuer Energie und neuem Elan nach Hause zurück und konnte meine Arbeit konzentriert fortführen.
Ich denke, so geht es vielen Leuten, wenn sie mit der Natur in Kontakt kommen. Sie gibt ihnen neue Kraft und kann Wunden heilen. Doch wie wird die Natur und unsere Umgebung in zehn Jahren aussehen, kann ich dann noch draussen spazieren gehen und die Natur geniessen? Für uns Menschen ist dies Alltag, Normalität. Niemand verschwendet einen Gedanken daran, was in zehn Jahren ist, heute geht es uns doch gut und die Natur ist schön und gesund.
Ich finde, alle Leute, die sich in der Natur "stärken" oder sie geniessen, sollten dafür Sorge tragen, dass unsere Umwelt auch so bestehen bleiben kann und sich einmal Gedanken darüber zu machen, was sie dazu beitragen könnten...

Dienstag, 25. März 2008

Beziehung zur Natur


Ich habe mir Zeit genommen, nach längerer Pause wieder einmal Joggen zu gehen. Ich gehöre nicht zu den Jogger, die mit dem MP3-Player laufen gehen. Ich geniesse es, der Natur zu zuhören. Ich finde, es ist ein ganz anderes Gefühl, als mit Musik in den Ohren durch den Wald zu laufen, denn so würde ich mich ja auf eine Art von der Natur abkapseln.

Ich bin schon vielen Tieren begegnet im Wald, und es waren für mich immer ganz faszinierende Begegnungen, denn ich hatte nie damit gerechnet und finde es speziell, auf ein Reh oder ein Eichhörnchen zu treffen.

Der Wald ist nicht unbedingt nahe für mich, aber ich bevorzuge ihn, weil ich dort einfach am besten abschalten kann. Ich höre dann nur die Vögel, den Wind und sonstige Waldgeräusche. Man sagt ja auch, dass wenn man wirklich abschaltet, man in eine Art Trance fällt. Ich glaube nicht, dass dies auch geschehen kann, wenn man einer Strasse entlang joggt.

Ab und zu ging ich auch mit meinem Vater joggen, der mich immer wieder auf verschiedenste Vögel und Pflanzen aufmerksam machte. Jedes Mal wenn ich joggen gehe, fällt mir dies wieder ein und ich achte mich bewusster darauf.

Dieses Mal hörte ich einen Specht an einen Baum klopfen, aber ich habe ihn leider nicht entdeckt. Später bin ich dann zwei Fischreihern begegnet, die ganz steif auf einem Feld standen.

Für mich sind solche Momente besonders, weil ich sonst kaum in meinem Alltag solchen Tieren begegne. Deshalb finde ich es auch enorm wichtig, dass man mit den Kindern in die Natur geht und sie ihnen näher bringt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, mit den Kindern regelmässig in den Wald zu gehen.

Dienstag, 18. März 2008

Agenda 21

Ich war sehr gespannt auf diesen Text, da ich nicht sicher war, ob ich da auch Anhaltspunkte finden werde, die ich im Kindergartenn direkt umsetzen kann. Ich finde, dass ich schon einiges gelesen habe, was mir wirklich etwas bringt. Schon von klein an kann man diese Thematik mit den Kindern behandeln. Vor allem fand ich die Idee mit den öffentlichen Präsentationen gut! Nur so erreicht man, dass die breite Öffentlichkeit zuhört! Wenn man mit den Kindern diese Thematik erarbeitet, werden sie bestimmt etwas davon mit nach Hause nehmen, aber ob das wirklich fruchtet würde ich bezweifeln, deshalb finde ich solche Präsentationen im grossen Rahmen sehr sinnvoll! Ansonsten denke ich, dass die Thematik als solche für den Kindergarten eher zu komplex ist. Was ich bestimmt machen werde, sind basics, die ich den Kindern mitgeben möchte. Damit meine ich, dass sie ganz grundlegende Dinge kennen und auch erleben. Zum Beispiel das Trennen von Abfall, die gesunde Ernährung, Respekt zur Natur und Tier, etc.
Wichtig finde ich, dass die Kinder nicht einfach nur darüber sprechen, sondern wirklich gleich ausprobieren und handeln können. Nur so bleibt es wirklich in Erinnerung!
Mir ist aber bewusst, dass ich nicht erreichen kann, dass die Familien der Kinder sofort reagieren und mitmachen und wenn, dann vielleicht nur für kurze Zeit, trotzdem finde ich wichtig, dass die Kinder schon im Kindergarten auf dieses Thema sensibilisiert werden. Mit Projektwochen und ähnlichen grösseren Veranstaltungen kann man bestimmt erreichen, dass die Familien sich mit dem Thema auseinandersetzen und bewusster nachdenken, als wenn das Kind nur mit irgendwelchen Arbeitsblättern nach Hause kommt!

Freitag, 14. März 2008

Artikel zu Agenda 21

Ich habe den Bericht mit den Gedanken im Hinterkopf gelesen, wie man "Nachhaltigkeit" schon im Kindergarten umsetzen kann. Aus den konkreten Beispielen lassen sich meiner Meinung nach eher wenige im Kindergarten umsetzen, da die Kindergartenkinder von diesem Thema noch nicht sehr viel verstehen und ¨sie sich zuerst mit sich und ihre nährer Lebenswelt auseinandersetzen müssen. Ich habe die Grundsätze der Erd-Charta näher studiert und mir überlegt, welche Punkte sich auch schon im Kindergarten umetzen liessen und wie man schon kleine Kinder an das Thema "Nachhaltige Zukunft" heranführen könnte. Vor allem Grundsätze wie die Nummern 1-4 lassen sich meiner Meinung nach schon gut im Kindergarten einbauen. Die Kinder sollen von Beginn an lernen, ihrer Umwelt und den Lebewesen respektvoll entgegenzutreten, diese als besonders und wertvoll zu erkennen und nicht unnötig zu zerstören. Dies geschieht im Kindergarten vor allem durch das gute Vorbild der Lehrperson und durch das Erklären, weiso man Pflanzen oder Tieren nicht unnötig schaden sollte. Man kann den Kindern durch Geschichten auch vermitteln, wie wichtig alle Lebewesen für unsere Erde sind, auch wenn sie dies vielleicht nicht auf den ersten Blick erkennen können.
Auch "die Gleichstellung der Geschlechter als Vorbedingung für eine nachhaltige Entwicklung zu bestätigen und zu fördern" beginnt im Kindergarten und kann dort gezielt umgesetzt werden.
Es ist also durchaus möglich, sich auch schon im Kindergarten mit dem Thema "nachhaltige Zukunft" zu beschäftigen und die Kinder für ihr späteres Leben "nachhaltig" vorzubereiten.

Agenda 21

Otto Herz weist in seinem Artikel darauf hin, dass es von Bedeutung sei, bereits Kinder auf eine nachhaltige Umwelt zu sensibilisieren. Schliesslich sind ja die Kinder unsere Zukunft. Otto Herz schreibt, dass wir nicht den Mund aufmachen müssen sondern die Augen, wenn wir die Welt verstehen wollen. Ich bin seiner Meinung, denn ich habe das Gefühl, dass von dieser Thematik schon bald nichts mehr hören möchte, da die ganze Zeit davon gesprochen wird. Darauf sollte man auch bei den Kindern achten. Lieber handeln statt viel reden. Obwohl ich Herz natürlich zustimme, wenn er schreibt, dass Kinder durch mehr Wissen das Verstehen aufbauen können.

Was ich sehr spannend finde, ist das fächerübergreifende Lernen und Arbeiten. Ich glaube schon, dass Kinder ein Thema besser verstehen, wenn sie es aus verschiedenen Perspektiven bearbeiten.

Für den eigenen Unterricht im Kindergarten würde ich das Thema Abfall wählen. Da könnte man gemeinsam mit den Kindern beobachten, wie nachhaltig unser Kindergarten ist. Man könnte den eigenen Kindergarten auch mit einem Kindergarten aus einem anderen Kontinent vergleichen und so den Kinder die Thematik auch näher bringen.

Ich erinnere mich, dass wir in der Mittelstufe den Auftrag hatten, unsere Schule sauber zu halten. Jede Woche war eine andere Klasse an der Reihe, die nach der Pause den Hof nochmals überprüfte.

Ich kann mich nicht mehr so gut an dieses Projekt erinnern, aber ich habe das Gefühl, dass die Hinergründe nicht wirklich deutlich geworden sind und wir dazumal auch kein nachhaltiges Gewissen entwickelten…

Der Artikel über die Agenda 21 hat mir deutlich gemacht, dass es viele verschiedene Möglichkeiten gibt, mit den Kindern zusammen zum Thema Nachhaltigkeit zu arbeiten. Ich glaube schon, dass man dies bereits im Kindergarten machen kann, jedoch nur auf eine Weise, die den Kindern die Thematik verständlich macht.

Donnerstag, 13. März 2008

Kaffee

Ich trinke eigentlich kaum Kaffee, weiss aber, dass es ganz viele Stationen benötigt, bis der Kaffee in meiner Tasse ist.
Kaffeebohnen kommen aus tropischen Ländern, wie Afrika oder Südamerika. Die Bohnen werden meistens von Hand geerntet. Diese Aufgabe wird von armen Bauern, Frauen oder Kindern verrichtet. Ich habe schon oft gehört, dass da sehr schlechte Bedingungen herrschen, diese Arbeitskräfte ausgenutzt und schlecht behandelt werden.
Anschliessend werden die Bohnen von ihrem Fruchtfleisch getrennt. Auch diese Arbeit wird oft unterbezahlt.
Nun müssen die Bohnen getrocknet und geröstet werden, bevor sie ins Konsumland transportiert werden können. Bevor sie dann in unsere Tassen gelangen, müssen sie natürlich noch gemahlen werden.
Ich denke, bei allen Stationen ist oft der Fall, dass die Arbeit unterbezahlt ist, die Arbeitskräfte zu lange und zu hart arbeiten müssen und unter schlechten Bedingungen arbeiten müssen.
Ich habe auch von der berühmten Kette „Starbucks“ gehört, dass ihre Arbeitskräfte im Ausland extrem ausgenutzt werden. So etwas macht mich sehr wütend. Gerade bei so einer berühmten und sehr beliebten Kaffeekette darf so etwas nicht sein! Am besten wäre auch da, man kauft nur noch Kaffee aus fairem Handel, aber irgendwie kommt das nicht so an. Ich habe das Gefühl, beim Kaffee achten die Menschen so sehr auf das Aroma, dass sie nicht einfach irgendeinen kaufen werden…Im Gegensatz zu Bananen oder Orangen, die ja in etwa alle gleich schmecken, gibt es halt bei Kaffee schon grosse Unterschiede..

Sonntag, 9. März 2008

Was kann ich in der Schule tun? (artikel von Otto Herz)

Der Artikel von Otto Herz war sehr spannend zu lesen. Ich schliesse daraus, dass es vor allem wichtig ist, zusammen zu arbeiten. Die ganze Schule zusammen kann viel mehr bewegen, als eine einzelne Schulklasse alleine. Ich denke, auch für die Kinder sind solche Projektstunden oder Projektwochen viel attraktiver. Die ganze Schule sollte sich ein Ziel setzen, und daran arbeiten. Einander aufzeigen, was man bereits erreicht hat, und wo man noch dran bleiben muss.

Sehr beeindruckt hat mich, das mit den Schuldächern. Ich fände dies super, wenn alle Schulen mit Solarenergie ausgestattet wären. Einerseits wären so die Schulen ein Vorbild, und wie im Bericht von Otto herz würden so die Preise wahrscheinlich etwas sinken, so dass Privathaushalte davon profitieren würden.

Ich würde im Kindergarten ziemlich sicher das Thema Abfall anschauen. Wie viel Abfall haben wir in einer Woche im Kindergarten gemacht? Wie könnte dies verringert werden? Wichtig wäre, auch die Eltern mit ein zu beziehen. Denn es bringt nicht viel, wenn die Kinder wissen, was sie machen müssten, zu Hause dies aber niemand umsetzt. Wie ich aber von meiner Praktikumslehrperson erfahren habe, gibt es aber solche Organisationen, die in den Kindergarten kommen und dort „Abfallunterricht“ erteilen.

Ich mag mich erinnern, dass wir in der Mittelstufe einmal einen Wald aufgeräumt haben. Das heisst, wir haben den ganzen Abfall gesammelt, der im Wald herumgelegen ist. Aus dem gesammelten Abfall konnten wir dann Skulpturen bauen, und diese auf dem Dorfplatz ausstellen. Dies war für uns alle sehr eindrücklich. Denn niemand von uns hätte gedacht, dass wir so viel finden würden.

Ich glaube, so etwas könnte man auch bereits im Kindergarten durchführen.

Kommentare zu Ihren ersten drei posts

Liebe blog-Gruppe
Eure posts zum ersten Wochenimpuls haben sehr schön die jetzige Situation der Menschen im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung gezeigt: Alle von Ihnen
wussten ziemlich genau, was man tun müsste, um nachhaltiger zu leben (von der Abfalltrennung übers Energiesparen bis zur Benutzung des ÖV), aber alle wiesen auch daraufhin, dass halt die Menschen bequem sind und nicht gerne ihre alltäglichen Trott ändern oder eine kurzfristige Effizienz einer längerfristigen vorziehen. Wenn man doch weiss, was man tun sollte, warum tun wir es denn nicht?
Die Antwort darauf gibt wahrscheinlich das Zitat, das juliette-estelle im 2. Wochenblog aus einem Beobachter-Artikel bringt: "Viele Menschen handeln erst dann, wenn sie eine Wirkung sehen." Ich glaube, dass dies eine noch nie dagewesene Herausforderung sein wird, handeln zu lernen, bevor man die Wirkung sieht. Denn vieles, was unsere Lebenswelt bedroht, sieht man eben nicht und wenn wir warten, bis wir eine Wirkung sehen, ist es meistens zu spät.
Eure blogs zum dritten Impuls haben mich nicht befriedigt, vor allem waya möchte ich bitten, in ihrem blog Bezug auf das Thema der Woche (Vernetzung) zu nehmen und nicht einfach eine Seite zu kopieren. Auch juliette-estelle hat kaum einen direkten Bezug zum Thema "Vernetzung" hergestellt.
Ich bin gespannt auf eure weiteren posts.
Lagavulin

Freitag, 7. März 2008

Der Apfel

Unser grüner, saftiger, reifer Apfel hängt an einem Baum in einer Obstplantage in Südafrika. Eine braune Hand greift nach ihm, pflückt ihn vom Baum und legt ihn in einen Harass. Dort findet er sich neben fünfzig andern Äpfeln wieder. Die Kiste wird hochgehoben und in einen Lastwagen gesteckt. "Hier ist es schön kühl" denkt der Apfel und geniesst die frische Luft. Doch schon bald wird der wieder herausgezerrt. Es rumpelt und alle Äpfel rollen durcheinander. Der Apfel hat ein wenig Angst. Doch schon bald ist es wieder ruhig und kühl. Die Kiste schaukelt sogar ein wenig. Der Apfel wurde auf Frachtschiff verladen und fährt nun Richtung Europa. In Italien angekommen, wird der Apfel unsanft aus seinem Schlaf geweckt. Es schüttelt und rüttelt, bis er wieder in einem dunklen, kalten Raum abgestellt wird. Die leisen Geräusche machen den Apfel schläfrig und er schlägt im Lastwagen auf dem Weg in die Schweiz ein. Doch plötzlich wird die Tür des Lastwagens aufgerissen und der Apfel wird schon wieder in seiner Ruhe gestört. Langsam wird er ein bisschen ärgerlich. Doch schon geht seine Reise weiter. Der Apfel in seiner Kiste landet mit andern Äpfeln in dem Kühlraum eines Supermarktes. Doch lange Ruhen kann der Apfel nicht. Schon wird sein Karton wieder herumgetragen. Plötzlich greift eine Hand nach dem Apfel. Der Apfel versucht sich zu verstecken. Doch es nützt alles nichts. Der Apfle landet auf der Auslage. Schon bald greift eine zweite Hand nach dem Apfel und steckt sie in eine Plastiktüte. Der Apfel hat reisengrosse Angst. Da greift diese Hand schon wieder in den Sack, nimmt den Apfel heraus und beisst ein grösses Stück davon ab. Der Apfel weiss, nun ist es vorbei mit ihm, sein schönes, langes Leben ist zu Ende.
Wie diese kleine Apfelgeschichte zeigt, legen heute viele Äpfel oder andere Früchte einen langen Weg zurück, um bei uns im Supermarkt zu liegen. Ich finde es daher sehr wichtig, im Supermarkt auf das Herkunftsland des Produkts zu achten und nur einheimische und saisonale Früchte und Gemüse kaufen. Ich hoffe, dass unser Apfel in Zukunft keinen so weiter Weg mehr zurücklegen muss und früher bei uns im Laden liegt...

Von der Bohne in die Tasse

Bis der Kaffee in meine Tasse gelangt, hat er einen langen Weg hinter sich.

In tropischen Ländern, Afrika oder Südamerika werden die Kaffeesträucher angebaut. Danach müssen die Kaffeekirschen geerntet werden. Da die Kirschen nur im richtigen Reifegrad verwendbar sind, werden sie meist von Hand geerntet. Anschliessend werden die Kerne vom Fruchtfleisch der Kirsche getrennt.

Die Bohnen werden nun getrocknet und danach poliert. In einer Schlussbehandlung werden noch enthaltene Verunreinigungen abgetrennt und die Bohnen – bei hochwertigen Kaffees mit der Hand – verlesen.
Anschliessend werden die Bohnen ins Konsumland gebracht. Durch das Rösten werden die Aromen im Kaffee aktiviert.

Danach werden die Bohnen verpackt und in die Läden transportiert. Dort müssen sie in die Gestelle gestellt werden, und noch von der Kassiererin getippt werden, bis ich die Bohnen als mein Eigentum bezeichnen kann.

Ich selbst muss dann die Bohnen noch in die Kaffeemaschine geben, wo die Bohnen noch gemahlen und mit Wasser vermischt werden. Und dann endlich rinnt der Kaffee in meine Tasse und ich kann ihn geniessen.

Donnerstag, 6. März 2008

Bananen

Auf der ganzen Welt essen die Menschen täglich Bananen. Aber wie lange dauert es eigentlich, bis die Banane von der Plantage bei uns in der Migros ist?

Es gibt einige Länder wie Lateinamerika, die von den Bananenplantagen und deren Export leben. Auf Bananenplantagen werden 12 Monate im Jahr und 6 Tage die Woche gejätet, gedüngt und gepflückt. Die Arbeiter sind jeden Tag früh morgens auf dem 200 Hektar grossen Gelände in Costa Rica. Sie müssen präzise arbeiten, denn jede Schramme bedeutet verlorenes Geld.

An guten Tagen füllen die Arbeiter einen Kühlcontainer mit 100 000 grünen Bananen, der nach zehn Tagen in der Schweiz ankommt.

Für die Arbeiter ist es eine Knochenarbeit zu niedrigsten Löhnen und für die Natur eine Zumutung. Die Abfälle des Produktionsprozesses blieben einfach am Wegesrand liegen: Tonnen mit Insektizid getränkten blauen Plastiksäcken, unter denen die Stauden reifen, Kilometer von Plastikschnüren, mit denen die Pflanzen gegeneinander verspannt werden, Haufen aussortierter Früchte säumten Plantagen. Plastikmüll, Dünger und Chemikalien spülte der Regen erst in den Rio Sucio und dann ins Meer.

Das hat sich jedoch in den letzten Jahren geändert. Es liegt kein Plastik mehr rum, die Arbeiter benutzen Masken und Handschuhe, Gifte werden weggeschlossen und Chemikalien werden nicht mehr in Wohnsiedlungen geweht.

Wenn die Banane geerntet wird, ist sie noch grün. Sie werden verpackt und in grossen Mengen auf Schiffe verladen. Die Bananen werden während ihrer Überseefahrt gekühlt. Im Importland bringen Arbeiter die Bananen in Bananenreifereien. Dort ist die Aufgabe, wie der Name schon sagt, die Bananen reifen zu lassen, was mit Hilfe eines Gases geschieht. Ist dieser Prozess abgeschlossen, werden die Bananen per Lastwagen in die jeweiligen Zielorte gebracht. In den Läden werden die Bananen dann ausgeladen und verkauft.

Wenn ich also eine Banane esse, muss ich mir bewusst sein, dass schon viele Leute vor mir, mit dieser Banane zu tun hatten. Ich muss mir ebenfalls bewusst sein, dass wir damit auch das Leben der Menschen auf den Plantagen beeinflussen.

Montag, 3. März 2008

Klimaerwärmung in den Medien

Ich habe zur Erfüllung unserer dieswöchigen "Blogaufgabe" unser Fernsehprogrammheft einmal durchgeschaut, um zu sehen, ob eine Dokumentation über die Klimaerwärmung läuft. Ich habe dann auch einige Dokumentationen und Sendungen gefunden, die die Klimaerwärmung, ihre Ausmassenund ihre "Bekämpfung" zum Thema haben. Auch in den täglich gelesenen Zeitungen bin ich auf verschiedeneste Artikel und Beiträge aufmerksam geworden, die von der Klimaerwärmung sprechen. Auf vielfältige Weise werden die Ausmasse der Klimaerwärmung präsentiert und in die Zukunft geblickt. Ich habe gemerkt, dass sich viele Medien mit diesem Problem beschäftigen und somit die Menschen genügend darüber informiert wären, um etwas zu unternehmen. Dennoch wird viel zu wenig unternommen und verändert, was ich nicht verstehe.
In dem Dokumentarfilm den ich mir schliesslich angeschaut habe, ging es dann um das Schmelzen der Pole durch die Klimaerwärmung. Im Film wurden vor allem die Ausmasse für die dort lebenden Tiere aufgezeigt und beschrieben. So verhungern immer mehr Eisbären, weil die Eisdecke nicht mehr zufriert und sie so die Robben nicht mehr fangen können. Auch verschwinden verschiedenste Tierarten von der Bildfläche und sterben aus, weil es ihnen zu warm ist oder weil sie von "Eindringligen" (Tieren, die aus wärmeren Erdteilen an die Pole ziehen) vertrieben werden.
Aber auch die Problematik des Anstieges des Meeresspiegels und der Überschwemmungen in vielen Teilen der Welt wurde benannt und beleuchtet.
Ich finde es schlimm, dass wir Menschen mit unserem Lebensstil auch Tiere und Pflanzen gefärden und ihre Lebenswelt zerstören.

Samstag, 1. März 2008

Klima

Am Dienstag, 26.2.08 habe ich in den „20 Minuten“ einen Text über des CO2 Ausstoss gelesen. Es hiess, dass man durch eine Verringerung des Ausstosses, der Klimaerwärmung entgegenwirken könnte. Momentan liegt der Ausstoss in der Schweiz pro Kopf bei 9 Tonnen jährlich. Der Energy Science Center erklärt, dass wir Schweizer und Schweizerinnen den CO2 Ausstoss um das 9fache verringern müssten damit sich etwas verändert. Das heisst für jeden Schweizer, dass man nur noch eine Tonne im Jahr ausstossen dürfte.

Was mich sehr beängstigt, ist die Tatsache, dass der weltweite Durchschnitt des CO2 Ausstossen nur die Hälft der unseren 9 Tonnen beträgt. Damit auch wirklich eine Veränderung stattfinden kann, müsste man laut der ETH die erneuerbaren Energien verbessern. Obwohl dieses Ziel sehr unwahrscheinlich klingt, ist die ETH der Meinung, dass es zu erreichen wäre.

Für mich stellt sich hier wieder die Frage, ob Herr und Frau Schweizer dazu bereit wären, ihr Alltagsleben zu verändern. Denn jeder von uns ändert ungern seine Gewohnheiten. Aber auch für die Wirtschaft wäre es eine Veränderung, den sie müsste sich neuen Bedingungen anpassen und anfangen neu zu denken. Darin sehe ich ebenfalls ein sehr grosses Problem, denn meiner Meinung nach hat die Wirtschaft nicht wirklich vor etwas zu ändern. Denn solche Veränderungen würden für sie weniger gewinnbringend sein. Es bleibt ein ewiger Teufelskreis!

Freitag, 29. Februar 2008

Klima

Ich habe in der 20Minuten gelesen, dass der derzeitige CO2 Ausstoss in der Schweiz bei 9 Tonnen jährlich pro Kopf liegt. Laut des Energy Science Center der ETH Zürich müsste sich die CO2 Emission um das neunfache verringern, damit sich etwas verändern würde! Jeder Erdenbürger dürfte nur noch eine Tonne CO2 pro Jahr ausstossen. Was mich besonders erstaunt hat, war, dass der weltweite Durchschnitt des CO2 Ausstosses gerade einmal die Hälfte der 9 Tonnen des Schweizers Ausstosses beträgt! Um dies zu erreichen müssten, laut ETH, die Effizienz der erneuerbaren Energien verbessert und das Energiesystem elektrifiziert werden.(vgl. 20 min, 26.2.08)
Ich bin enorm erstaunt, dass wir Schweizer einen solch hohen CO2 Ausstoss haben!
Etwas, was dieser Ausstoss bestimmt schon deutlich verringern würde, wäre der vermehrte Benutz von öffentlichen Verkehrsmittel. Und eigentlich finde ich, dass wir in der Schweiz ein extrem gutes öffentliches Verkehrsnetz haben! Aber es ist auch sehr teuer! Und genau da sehe ich auch ein Problem. Ohne Halbtax ist es fast unmöglich die Preise zu zahlen..Ich weiss ehrlich gesagt überhaupt nicht, warum das Zugfahren so teuer ist..?
Ansonsten zeigt dieser Artikel wieder einmal, wie wichtig es ist, dass jeder einzelne etwas für die Verringerung des CO2 Ausstosses beiträgt! Aber da kommt wieder das alte Problem – man muss aus seinem gewohnten Trott ausbrechen. Man kann ja auch klein beginnen. Die Leute werden immer überflutet mit Dingen, die sie ändern müssten. Sie sehen einen riesen Berg von Veränderungen in ihrem Alltag, die sie erbringen müssten, und das überfordert sie!

Donnerstag, 28. Februar 2008

Nachhaltigkeit in Medien

Ich habe diese Woche bemerkt, dass das Thema Nachhaltige Entwicklung zur Zeit in beinahe allen Medien thematisiert wird. Im Beobachter vom 22. Februar fand ich einen Bericht mit dem Titel: "Klimaschutz? Pfff... Der Erde geht die Luft aus - nur wenige handeln" Der Beobachter machte eine Studie Ende Januar 2008 und befragte 700 Personen im Alter über 15 Jahren, was sie für den Klimaschutz tun. Erstaunlicherweise geben sie an, sehr viel dafür zu tun. Vergleicht man aber, was die Schweizerinnen und Schweizer zum Schutz des Klimas zu tun behaupten, und dem, was sie wirklich tun, ist eine grosse Lücke. Sozial- und Umweltpsychologe Heinz Gutscher meint dazu: "Reden ist halt relativ billig - und das Abschmelzen der Polkappen geschieht weit weg- Die Menschen handeln vor allem dann, wenn sie eine Wirkung sehen. Die Frage "Was kann ich allein schon ausrichten?" hindere viele daran, effektiv etwas zu unternehmen."
Das ist genau das, was wir in unserer Klasse letzten Montag besprochen haben. Uns betrifft es viel zu wenig. Für uns in der Schweiz ist alles so weit weg. Hätten wir selber mehr Auswirkungen, wie zum Beispiel Überschwemmungen (dies müssten sich dann aber wiederholen; hat man nur einmal eine Überschwemmung nimmt man dies noch nicht so ernst und es ist vielleicht sogar noch lustig). Geschieht dies aber jedes Jahr, würden wir auch merken, dass man etwas ändern muss, und wir würden auch handeln.

Samstag, 23. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung

Meine Familie und ich achten darauf, dass wir den Abfall trennen, dass heisst, wir entsorgen das Glas getrennt von Alu und führen einen Kompost. Ich selber achte darauf, dass ich das Wasser nicht unnötig fliessen lasse. Damit meine ich, dass ich während dem Duschen beim Einshampoonieren das Wasser abstelle. Dasselbe mache ich auch beim Abwaschen. Ich achte auch darauf, dass in keinem Zimmer unnötig das Licht brennt und wenn der Fernseher nicht gebraucht wird, stell ich ihn ganz ab. Zusätzlich benötige ich die öffentlichen Verkehrsmittel und benötige für kurze Strecken das Fahrrad.

Ich denke, die Gründe für Defizite in unserer Umgebung liegen hauptsächlich in der Bequemlichkeit der Menschen. Denn ich glaube, die Menschen sind sich sehr bewusst darüber, was sie machen und was sie dabei verändern können. Jedoch ist der Mensch ein Gewohnheitstier und warum sollte man etwas ändern, wenn es so wie es ist ganz gut läuft. Viele Menschen sind auch der Meinung, dass es so wie so nichts verändert, wenn man als einzelne Person „umweltfreundlich“ lebt.

Was für mich ganz schlimm ist, ist dass so viele Familien mehrere Autos besitzen, obwohl sie auch mit dem Zug zur Arbeit fahren könnten. Auch die Kosten wären weniger, aber es ist nun mal bequemer und man ist einfacher an seinem Ziel. Etwas was ich gar nicht verstehen kann ist, wenn Menschen für kurze Strecken das Auto gebrauchen. Für mich zeigt das, wie faul und verwöhnt wir Menschen geworden sind.

Das Traurige dabei ist auch, dass viele Menschen sich ihren Luxuslebensstil gar nicht bewusst sind.

Freitag, 22. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung

Ich denke, jede/r kann etwas für unsere Zukunft tun. Doch oft nimmt man sich gute Vorsätze, welche man dann doch nicht umsetzten kann oder will. Eigentlich könte man schon durch wenig Aufwand viel bewirken: Abfall trennen, Wasser sparen, Energiesparlampen, öffentliche Verkehrsmittel benutzen... Doch wir Menschen sind oft zu bequem um uns umzustellen.
Auch ich merke, dass es einfacher ist, mit dem Roller in die Schule zu fahren, als mit dem Zug. Einfach weil die Zugverbindungen relativ schlecht sind und ich so länger hätte von A nach B zu fahren. Für mich würde es schon viel nützen, wenn in unser Dorf pro Stunde drei anstatt nur zwei Züge fahren würden. Aber mir ist auch klar, dass dies nicht überall möglich ist. Auch denke ich, dass die öffentlichen Verkehrsmittel etwas günstiger sein könnten. Ich kann mir vorstellen, dass viele Personen auf die ÖV umsteigen würden, wenn die Preise nicht so hoch wären. Vor allem jetzt, bei den steigenden Benzinpreisen.

Zuhause ist es bei uns üblich, dass wir die Abfälle trennen. Ich staune manchmal bei anderen Familien, wie sie einfach alles zusammen in den Abfalleimer werfen. Allerdings war ich in den Skiferien in Österreich, wo sie ja noch viel mehr trennen. Irgendwie war mir das dann aber auch zu viel, dass ich immer studieren musste, was ich jetzt in welches Fach wegwerfen muss.
Doch ich denke, dass sie dies auch lohnt, denn schliesslich ist es nur ein kleiner Aufwand mit doch recht grossem Ertrag.

Donnerstag, 21. Februar 2008

Nachhaltige Zukunft

Ich habe von früh auf gelernt, mit Umwelt sorgsam umzugehen. Meine Erltern haben uns erlärt, warum man keine Energie, Wasser und Lebensmittel verschwenden soll. Darum ist es für mich heute selbstverständlich, den Abfall zu trennen, nur so viel Einzukaufen, wie auch gegessen wird, auf Saison und Herkunft der Produkte zu achten, das Licht beim Verlassen eines Zimmers zu löschen, kein Wasser zu verschwenden, wenn möglich öffentliche Verkersmittel zu benutzen...
Ich merke, dass all das für mich eine Selbstverständlichkeit ist, da es mir vorgelebt und auch immer wieder darüber gesprochen wurde. Ich bin überzeugt, dass mit Kindern nur über solche Probleme zu sprechen nicht viel bewirken kann. Es ist wichtig, dass die Erwachsenen, vor allem auch wir Lehrer, selbser konsequent umweltbewusst handeln müssen.

Öfters habe ich die Möglichkeit, ein Auto mitzubenutzen. Obwohl ich weiss, dass es umweltverträglicher wäre öffentliche Verkersmittel zu benutzen, wähle ich oft aus Bequemlichkeit das Auto. Oft lege ich mir Ausreden zurecht, um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen: viel Gepäck, knappe Zeit, ...
Eigentlich wüsse ich, was ich alles tun könnte, um die Umwelt zu schützen, aber im Alltag ist es oft schwierig dies umzusetzen. Ich denke, so geht es nicht nur mir, sondern auch vielen anderen. Es muss jeder für sich selbt erkennen, wie viel er bereit ist für die Umwelt zu leisten. Ich finde, dass man oftmals einen Mittelweg zwischen Umweltschutz und einer effizienten Bewältigung des Alltags finden muss, den man mit seinem Gewissen vereinbaren kann.

nachhaltige zukunft

Nachhaltige Zukunft

Ich habe mir überlegt, was ich persönlich für die nachhaltige Zukunft beitrage. Ich achte zum Beispiel darauf, dass ich den Abfall trenne und einen Kompost führe. Ich schalte nur in diesen Räumen das Licht ein, in denen ich mich gerade aufhalte. Beim Zähneputzen stelle ich das Wasser ab. Da ich kein Auto besitze, bewege ich mich immer mit dem ÖV.
Wenn ich an die Menschheit allgemein denke, sehe ich aber klar, dass die Meisten sich kaum um solche Dinge kümmern. Die Menschen sind bequem. Wer ein Auto hat benützt es meistens regelmässig und meidet den ÖV, obwohl wir in der Schweiz ein enorm gutes und zuverlässiges System haben. Aber hat man sich mal an das Auto gewöhnt, kann man kaum noch ohne. Das ist genau das Stichwort: Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Es fällt uns extrem schwer etwas an unserem Rhythmus und an unseren Gewohnheiten zu ändern. Jeder weiss, was er ändern könnte, um etwas für ein besseres Klima zu tun, aber dafür müsste man seinen gewohnten Trott ändern. Oft gibt es nun mal aber Probleme, um die man sich „in erster Linie“ kümmern muss, die für einen persönlich wichtiger sind. Zum Beispiel Geldprobleme, Gesundheitsprobleme, Beziehungsprobleme etc. Dann setzt man seine Energie in diese Probleme und stellt die „guten Vorsätze“ wieder zurück. Ich sehe das bei mir auch, dass es einfach immer so viele Dinge gibt, die ich erledigen will, dass solche Vorsätze verloren gehen. Ich denke, ein weiteres Problem ist auch, dass wir in der Schweiz nicht wirklich viel mitbekommen von den Umweltproblemen. (Naturkatastrophen, Wasserprobleme, Stromausfall..) Deshalb nehmen wir diese Problematik vielleicht auch zu wenig ernst..